Hochwertiger Whisky

Guter Whisky zum Verschenken
24. November 2018
Whisky_Investiren_Warth
Erfolgreich in Whisky investieren – das Interview mit Ralph L. Warth
2. Dezember 2018

 

Hochprozentige Anlagen mit gutem Whisky

Traditionelle Lebensmittel werden nicht nur als Genussmittel gesehen. Sie stellen auch eine Investitionsmöglichkeit dar, die langfristig einen hohen Gewinn verspricht. Neben Wein, Schinken oder Käse gehört auch hochwertiger Whisky zu einer vielversprechenden Investitionsmöglichkeit. Möchten Sie wissen wie Sie mit diesem hochprozentigem Getränk nicht nur schöne Abende verbringen, sondern auch Geld verdienen können, dann sollten Sie den folgenden Ratgeber befolgen.

 

Wie wird Whisky hergestellt

Bevor Sie jedoch zügig mit der Investition beginnen sollten Sie ein Grundwissen über den Whisky aufbauen. Ähnlich den traditionellen Investitionsmöglichkeiten sollten Sie bei diesem Investment in der Lage sein abschätzen zu können, ob es lohnend ist oder nicht. Schließlich soll das Investment nach einigen Jahren mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

Als Grundzutaten für den Whisky werden Gerste und Wasser genutzt. Diess sind schon seit mehr als 500 Jahren die Grundbausteine des Whiskys. Der Whisky wird vor allem in Schottland gebraut. Dort hat das Wasser einzigartige Eigenschaften, die dem hochprozentigem Getränk eine eigene Note verleihen. Das Wasser gilt als sehr weich da Schottland kein Kalkgestein aufweist.

Die Herstellung von Whisky verläuft relativ simpel. Die Gerste wird solange keimen gelassen, bis Sie aus der Stärke des Korns sich zu Malzzucker entwickelt hat. Das Malz wird danach gemahlen und gedarrt. Im weiteren Prozess entsteht ein Bier, das ohne Zusatz von Hopfen auskommt. Danach wird dieses Bier in zwei Durchläufen gebrannt. Anschließend erfolgt die Reifung in Eichenfässern. Mindestens drei Jahre muss der Whisky nun reifen, bevor er in Flaschen abgefüllt wird. Hochwertige Whiskysorten können aber auch bis zu 10 Jahre reifen.

Als größte Whiskynationen gelten Schottland und Irland. In Schottland sind derzeit rund 111 Brennereien im Betrieb, die den bekannten schottischen Whisky herstellen. Im Laufe der Jahrhunderte gab es jedoch rege Wechsel, sodass hunderte Betriebe stillgelegt wurden.

Schottischer Whisky

Beim schottischen Whisky wird den einzelnen Regionen ein eigener Geschmack nachgesagt. Dies liegt vor allem an dem verwendeten Wasser und dem Getreide. Die Region mit den meisten Brennereien ist Speyside, welche über 55 Betriebe verfügt. Dicht gefolgt von den Highlands, welche noch 27 Betriebe aufweisen.

Whiskey aus Irland

Als weitere führende Nation gilt Irland in der Whiskeyproduktion. Irland verfügt zwar über eine hohe Vielfalt an verschiedenen Sorten, die Produktionsweise verteilt sich aber auf sehr viel weniger Betriebe. So gibt es in Irland nur noch fünf Standorte, in denen sämtliche Irische Whiskys hergestellt werden.

 

Woran erkannt man einen hochwertigen Whisky

Nachdem Sie jetzt über die Grundlagen des Whiskys Bescheid wissen, sollten Sie genauer überprüfen, woran man einen guten Whisky erkennen kann. Schließlich ist für die Investition in den Whisky entscheidend, dass dieser über eine hohe Qualität verfügt. Schließlich steht und fällt mit der Qualität des Produktes auch Ihr Investment.

Unterschiede zwischen den Sorten

Beim Whisky gibt es große Unterschiede zwischen den Sorten. Im Idealfall sollten Sie den Whisky selber verköstigen und entscheiden, ob dieser ein hohes Gewinnpotential hat. Unter den vielen Sorten kann es aber vorkommen, dass Sie einen Whisky schlicht nicht mögen. Vielleicht haben Sie noch nicht die passende Sorte für sich entdeckt?

Nicht alle Whiskys werden rein hergestellt. Es gibt Verschnitte aus verschiedenen Sorten, die gemeinsam angeboten werden. Diese werden als Blended Whisky im Handel verkauft. Der Vorteil ist der relativ geringe Preis von teils weniger als 10 Euro. Geschmacklich sind diese Whiskys allerdings kaum genießbar. Sie sind eine Mischung aus Malt und Grain Whisky, basieren also auf verschiedenen Getreidesorten. Auf Grund des eher dürftigen Geschmackes sind sie eher als Mixgetränke zu gebrauchen. Wenn Sie auf der Suche nach hochwertigen Whiskys sind, dann verzichten Sie lieber auf Blended Whiskys. Diese eignen sich vielleicht um in einem Cocktail Verwendung zu finden, geschmacklich sind sie allerdings kaum überzeugend.

Die unterschiedlichen Getreidesorten

Whisky kann aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt werden. Der beliebte Malt-Whisky wird aus Gerste hergestellt, während anderer Whisky auch aus Roggen oder Weizen gewonnen werden kann.

Die Getreidesorte an sich ist noch keine Garantie für einen hochwertigen Whisky. Der Geschmack unterscheidet sich zwar zwischen den einzelnen Getreidesorten, es gibt aber keine Klassifizierung, welche Getreidesorte nun objektiv besser für die Whiskyherstellung ist.

Wie so oft, entscheidet die persönliche Bewertung. Es kann allerdings gesagt werden, dass Whiskys, die nicht aus einer Sorte bestehen, sondern am Ende des Herstellungsprozesses gemischt werden, eher als minderwertig angesehen werden.

Farbe, Geruch und Geschmack eines guten Whiskys

Wenn Sie einen guten Whisky erkennen wollen, dann sollten Sie vor allem auf die Farbe, den Geruch und natürlich den Geschmack achten. Damit diese drei Eigenschaften am Besten zur Geltung kommen, sollten Sie ein Glas verwenden, das nach oben verjüngt ist. Auf diese Weise können Sie den Geruch besser aufnehmen und einschätzen. Ein klassisches Whiskyglas ist für die Verköstigung nicht unbedingt geeignet. Vermeiden sollten Sie zudem den Whisky mit Eis zu kühlen. Das Eis kann das Aroma des Whiskys stören und zudem die Geschmacksnerven beeinträchtigen.

Das Alter des Whiskys wird oftmals als wichtige Kennzahl genommen, um die Qualität einschätzen zu können. Die Mindestlagerungsdauer eines Whiskys liegt bei drei Jahren. Die meisten Single Malts lagern jedoch um die acht Jahre und können bis zu 20 bis 30 Jahre im Fass reifen.

Durch den Reifungsprozess wird der Geschmack maßgeblich verändert. Das Fass gibt Aromen an den Whisky ab und auch die Luft verändert sich im Inneren. Dies kann zu völlig neuen Geschmackserlebnissen führen.

Gleichzeitig nimmt der Alkoholgehalt ab. Der Whisky wird als milder wahrgenommen und gilt als würziger. Der Geschmack wird nicht nur intensiver, sondern auch als komplexer wahrgenommen. Auf der anderen Seite wird der sehr charakteristische torfige Geschmack mancher Regionen weniger.

Reinheitsgrad

Verschiedene Hersteller geben dem Whisky Zusatzstoffe, damit dieser einen anderen Geschmack oder Aussehen erhält. So können Zuckerzusätze oder Farbstoffe beigemischt werden.

Die Reinheit des Whiskys sinkt und dies ist im Allgemeinen ein Hinweis auf ein eher minderwertiges Produkt. Denn der Hersteller könnte durch die Zusätze versuchen Produktionsfehler zu verschleiern.

Je höher der Reinheitsgrad, desto hochwertiger wird der Whisky in der Regel wahrgenommen.

Das Alter des Whiskys

Ältere Whiskys sind zudem sehr viel kostenintensiver. Ob ein älterer Whisky allerdings automatisch hochwertiger ist, lässt sich objektiv kaum beschreiben. Schließlich spielt der subjektive Geschmack eine wichtige Rolle und daher ist das Alter nicht unbedingt als alleiniges Qualitätsmerkmal zu sehen. Wenn Sie also Whisky verköstigen, dann lassen Sie sich nicht vom Alter blenden, sondern vertrauen Sie Ihren eigenen Geschmacksnerven.

So lässt sich als objektives Kriterium nur festhalten, dass ein Single Malt in der Regel hochwertiger ist. Das Alter, der Preis oder das Herkunftsland haben jedoch nur einen sekundären Anteil und letztlich kommt es auf den individuellen Geschmack an, der für ein hohe Qualität spricht.

 

Hochwertige Whisky bilden die Basis ihres Investments

Kaum eine Wertanlage hat soviel Prozente wie hochwertiger Whisky. Ok, das mag vielleicht abgedroschen klingen, aber hat dennoch einen ernsten Hintergrund. Schließlich werden kaum Zinsen für das Guthaben bei einer Bank gutgeschrieben und alternative Investitionsmöglichkeiten sind vielversprechender. In den letzten Jahre ist guter Whisky zu einem wahren Trendobjekt aufgestiegen. Nicht nur von Genießern wird der Whisky gerne gekauft, sondern immer mehr auch von Sammlern und Investoren. Doch wieso eignet sich der Whisky so gut als Investitionsobjekt und sollten Sie selber einsteigen?

Vorteil des Whiskys als Wertanlage

Ein Vorteil des Whiskys, dass andere reine Kapitalanlagen nicht hat, ist dass der Whisky einen realen Wert aufweisen kann. So hat der Whisky immer den Vorteil, dass er selbst in der größten Krise noch als Genussmittel zum Einsatz kommen kann. Ein totaler Wertverlust in Zeiten von Finanzkrisen ist also so gut wie ausgeschlossen. Damit zählt der Whisky zu einer alternativen Investitionsmöglichkeit, die ähnlich wie die Investition in Wein oder Wäldern, als krisensicher gilt.

Das Whisky lange eingelagert werden kann sollte bekannt sein. Ebenfalls wurde schon erwähnt, das mit längerer Lagerdauer der Preis zunimmt. Dies zeigt, dass der Whisky vor allem bei Anlegern, die eine langfristige Investitionsmöglichkeit suchen, eine interessante Option darstellt. Sollte der Preis gerade nicht ideal zum Verkauf sein, ist es auch kein Problem den Whisky etwas länger zu lagern. Unter idealen Lagerbedingungen kann ein guter Whisky unbegrenzt in diesem Zustand gelassen werden, bis die Verkaufsbedingungen wieder besser sind.

Eine steigende Nachfrage

Die zunehmende Nachfrage im Jahre 2017 sorgt dafür, dass guter Whiskey als Investitionsobjekt immer beliebter wurde. Die Nachfrage stieg um mehr als 8 Prozent. Auf Grund der Produktionsbedingungen ist es aber nicht einfach für die Brennereien auf diese Nachfragesteigerung zu reagieren. Schließlich planen diese Jahre oder Jahrzehnte die Produktion im Voraus und deshalb kann die Nachfrage nicht durch ein höheres Angebot kurzfristig ausgeglichen werden. In der Folge steigt der Preis und damit der Gewinn für die Investoren.

Besonders für langfristige Anleger stellt ein hochwertiger Whisky eine gute Option dar. Die Preisschwankungen sind weniger stark als beim herkömmlichen Aktienmarkt und dennoch ist das Preisniveau stetig steigend. Exotische Investitionsmöglichkeiten in japanischen Whisky erlaubt zudem eine höhere Rendite.

Whisky im Portfolio

Als alleinige Wertanlage ist Whisky noch zu unbekannt und beherbergt einige Risiken. So besteht bei physischen Produkten immer das Risiko, dass diese zu Bruch gehen oder durch Feuer- bzw. Wasserschäden zerstört werden. Daher ist das Whisky Investment vor allem zur Diversifikation des eigenen Portfolios hilfreich. Hier kann das hochprozentige Getränk eine sichere Anlage für einen langfristigen Horizont darstellen.

Fazit

Hochwertiger Whisky ist schwer anhand objektiver Kriterien zu beschreiben. Das Alter hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Preis, aber älterer Whisky ist nicht automatisch hochwertiger. Vielmehr verändert sich im Laufe des Reifungsprozesses der Geschmack und die Wahrnehmung ist in dieser Hinsicht sehr individuell.

Als Kapitalanlage ist Whisky in den letzten Jahren zu einem wahren Trendobjekt aufgestiegen. Innerhalb eines Portfolios ist es sehr sinnvoll, wenn Whisky zur Diversifikation hinzugefügt wird. Die Kursschwankungen sind relativ gering und durch die steigende Nachfrage in den letzten Jahren ist ein Preisanstieg in Zukunft sehr wahrscheinlich. So kann der Whisky die eigene Kapitalanlage besser unterstützen, als zum Beispiel Metalle. Dennoch ist diese Form der Anlage noch relativ neu. Langjährige Erfahrungen sind noch nicht vorhanden, sodass hier Unsicherheiten bestehen können. Dennoch ist abzusehen, dass Whisky als Ergänzung zahlreiche positive Effekte im Portfolio hat.

Recherche Links:https://www.web-archiv.de/whiskey.html
https://www.t-online.de/leben/id_78047866/einen-guten-whisky-erkennen-einfache-tipps.html
https://www.wiemansmacht.de/essen-und-trinken/getraenke/wie-man-guten-whisky-erkennt/

Woran erkenne ich einen guten Whisky?


https://www.whisky.de/whisky/wissen/informatives/rundherum0/7feinheitenberschottischenw.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Neusten Artikel