Guter Whisky zum Verschenken

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Guter Whisky zum Verschenken

Guter Whisky – ein Geschenk mit Geschmack und Mehrwert

Eine gute Flasche Whisky als Geschenk ist längst mehr als ein Last-Minute-Präsent für ältere Herren. Wer mit dem „Wassers des Lebens“ bedacht wird, kann sich vielmehr über einen guten Tropfen mit komplexer Geschmacksvielfalt freuen, der vielleicht sogar als krisenfeste Sachgutanlage Rendite einbringt.

Das wachsende Angebot an Whisky-Tastings zeigt, wie rasant die Zahl der Liebhaber des ‚flüssigen Goldes‘ ansteigt. Wer einen guten Whisky zu schätzen weiß, zeigt sich als feinsinniger Genießer mit Lebensart und Geschäftssinn.

Guter Whisky zum Verschenken erfreut daher in doppelter Weise. Ein gediegener Scotch Single Malt Whisky ist nicht nur ein Kompliment an den guten Geschmack des Beschenkten. Ein geschicktes Whisky Investment kann zudem eine alternative Form der Kapitalanlage sein.

Vom schottischen Nationalgetränk zum modernen Investitionsgut

Das Destillat, das schon im fünften Jahrhundert in Schottland gebraut wurde, hat inzwischen die ganze Welt erobert. Gute Whisky Sorten kommen inzwischen nicht mehr nur aus Schottland und Irland, wo ihre Herstellung eine lange Tradition hat, sondern aus vielen Ländern überall auf der Welt. Zu den bekanntesten gehören zum Beispiel in Japan hergestellte Whiskys oder Whisky Sorten, die aus Österreich, aus der Schweiz, aus Deutschland oder aus den USA kommen.

Der Single Malt – Klassiker mit individueller Note

Besonders beliebt und qualitativ hochwertig ist der schottische Single Malt Whisky, der ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt wird. Während für viele Whiskys Produkte unterschiedlicher Brennereien zu sogenannten Blends gemischt werden, stammt der Whisky für den Scotch Single Malt Whisky grundsätzlich nur aus einer einzigen Brennerei. Dadurch erhält er jeweils seinen individuellen Charakter. Dieser wird bestimmt durch das Herstellungsverfahren, die Fässer, in denen er lagert, und durch die Lagerzeit.

Glenfiddich, eine der bekanntesten schottischen Brennereien brachte 1963 einen Whisky mit der Bezeichnung Single Malt auf den Markt und löste damit die anhaltende Nachfrage nach dem hochwertigen Destillat aus.

Wertsteigerung durch lange Lagerung und begrenzte Mengen

Der typische Charakter eines Scotch Single Malt Whisky macht ihn unverwechselbar. Bis er diesen jedoch ausgeprägt hat, lagert er mindestens 10 bis 12 Jahre im Fass. Besonders hochwertige Whiskys können sogar eine Reifezeit von 20 Jahren oder mehr haben. Das so entstandene Destillat ist einmalig. Die Abfüllung eines Jahrgangs ist also nicht reproduzierbar.

Ein Single Malt mit einem bestimmten Charakter ist also immer nur in einer begrenzten Menge zu haben. Durch die lange Reifezeit wird die Verfügbarkeit eines bestimmten Whiskys ebenfalls eingeschränkt. Ein guter Whisky ist also kein Massenprodukt und keine reproduzierbare Ware, sondern ein langsam gereiftes, einzigartiges Naturprodukt.

Angesichts der weltweit stetig steigenden Nachfrage nach hochwertigem Whisky bei langer Reifezeit und feststehender Menge, verwundert es nicht, dass der Single Malt Whisky eine erhebliche Wertsteigerung erleben kann.

Die Reifezeit eines guten Whiskys lässt sich nicht beschleunigen. Im Jahr 2017 stieg jedoch die Nachfrage um 8,9%. Guter Whisky zum Verschenken verspricht also eine sichere Preissteigerung.

Wer also einen Whisky aus dem Premiumsegment geschenkt bekommt, kann sich nicht nur über ein besonderes Destillat mit erlesenem Geschmack freuen, sondern möglicherweise auch eine Rarität, deren Wert kontinuierlich ansteigt.

Wertanlage ohne Verfallsdatum

Ist er einmal in Flaschen abgefüllt, reift der Whisky nicht mehr weiter. Das bedeutet, er verändert sich auch nicht und lässt sich daher bei sachgemäßer Aufbewahrung gut und lange lagern. Auch diese Eigenschaft macht ihn als Geschenk und als Kapitalanlage interessant.

Die Entscheidung, ob man die Wertsteigerung eines Whiskys beobachten und ihn möglicherweise weiterverkaufen oder ob man ihn selber genießen möchte, muss daher nicht sofort getroffen werden. Auch wer den Whisky doch lieber selber trinken möchte, kann dafür getrost auf einen besonderen Anlass warten.

Die gute Lagerfähigkeit von Whisky gibt dem Sammler einen langen Atem. Die Wertsteigerung kann gelassen beobachtet und der gewünschte Preis abgewartet werden.

Wenn die Lagerbedingungen – kühl, trocken, stehend und ohne direktes Sonnenlicht – stimmen, braucht man keine Qualitätseinbußen bei der Lagerung des Whiskys zu befürchten.

Die richtige Auswahl eines Whiskygeschenks

Für einen guten Whisky zum Verschenken braucht man nicht zwingend besonders tief in die Tasche zu greifen. Auch für Whiskys, bei denen sich das Sammeln lohnt, gibt es eine breite Preisspanne. Schon für etwa 70 € kann man also durchaus einen Single Malt bekommen, dessen Wert sich noch entwickelt.

Geschmackliche Vielfalt

Nach der Klassifikation, die 2007 von den „Friends of the CLASSIC MALTS“ in Glasgow vorgenommen wurde, gibt es zwei Achsen der Geschmackstypen beim Whisky. Die eine verläuft von „light“ („leicht“) zu „rich“ („gehaltvoll“), während die zweite sich von „delicate“ („weich“) hin zu „smokey“ („rauchig“) entwickelt. Auf diesen beiden Achsen findet sich eine Vielzahl an Geschmackstypen.

Beispiele für rauchige Sorten sind etwa ein Lagavulin, ein Bunnahabhain oder ein Highland Park, während Glenfiddich meist mildere Whiskys produziert. Weiche und fruchtige Noten haben dagegen Aberlour A’Bunadh, Glenfarclas 25 oder Glenfiddich 12.

Welche Sorte nun für den Beschenkten die richtige ist, kann manchmal schwer eingeschätzt werden. Vielleicht können Sie sich an der Geschmacksrichtung orientieren, die die Person beim Wein bevorzugt.

Grundsätzlich bietet ein guter Whisky immer ein besonderes Geschmackserlebnis. Gerade rauchige, kräftige Sorten passen gut in die Winterzeit und bieten sich etwa als Weihnachtsgeschenk an. Warum also nicht einfach den Genießer mal mit einer neuen Geschmacksrichtung überraschen, die er oder sie bisher noch nicht im Schrank hat?

Besonderheiten für Sammler

Gerade wenn der Whisky in der Hoffnung auf eine Wertsteigerung gelagert werden soll, empfiehlt es sich, ein Destillat aus einer besonderen Serie auszuwählen. Das kann eine besondere Art der Fasslagerung sein, die eine spezielle geschmackliche Note ausbildet, eine exklusive Verpackung oder auch ein besonderer Jahrgang oder Anlass für den Verkauf des Whiskys. Sonderabfüllungen und Spezialserien haben guten Chancen auf Wertsteigerung.

Eine besonders exklusive Whiskysorte ist zum Beispiel ein Single Cask Whisky. Dieser stammt nicht nur aus einer einzigen Brennerei, sondern auch aus nur einem einzigen Fass. Damit ist die lieferbare Menge zudem streng limitiert. Die abgefüllten Flaschen dieser Serie werden nummeriert.

Als Klassiker bieten sich der 18 Jahre gelagerte Talisker oder ein 16 Jahre alter Lagavulin an.

Eine Besonderheit, die aus dem Rahmen der traditionellen Herstellung fällt, ist der Glenfiddich Experimental Series – IPA Cask Finish (mit Anklängen an IPA durch den Einsatz experimenteller Bierbraumethoden) und der 12 Jahre alte Loch Lomond, der 2018 bei der San Francisco World Spirits Competition zweimal Gold gewonnen hat.

Grundsätzlich gilt als Empfehlung für guten Whisky zum Verschenken, dass Sie immer Original-Abfüllungen kaufen und sich für Produkte von Spitzen-Brennereien entscheiden sollten. Halten Sie außerdem Ausschau nach Sonderabfüllungen und Jahrgangs-Whiskys.

Der Preis für den Whisky sollte im Mittelfeld liegen (ab ca. 70€), aber noch nicht zu hoch sein, damit sich der Wert weiter nach oben steigern kann.

Informationen, die bei der Entscheidung helfen

Fundierte Informationen helfen bei der Auswahl eines guten Whiskys zum Verschenken. Es gibt gute Lexika, die helfen, Kriterien für die Suche nach dem richtigen Geschenk zu ermitteln. Als Autoren sind hier etwa renommierte Experten wie Walter Schobert, Michael Jackson oder Ralph L. Warth zu nennen.

Im Internet informieren Websites und Whiskyblogs über aktuelle Entwicklungen auf dem Whiskymarkt. Plattformen und Datenbanken helfen, Preise und Charakteristika der angebotenen Whiskys zu vergleichen.

Vielleicht sind Sie ja auch selbst neugierig auf die Geschmacksvielfalt von gutem Whisky geworden. Dann haben Sie bei einem Whisky-Tasting Gelegenheit, selbst gute Whiskys kennen zu lernen, von denen sich einige möglicherweise auch zum Verschenken eignen.

Ergänzen Sie das Geschenk mit passendem Zubehör

Eine gute Flasche Whisky ist ein exklusives Geschenk für anspruchsvolle Genießer, das eigentlich kein Zubehör braucht. Wer trotzdem den Whisky lieber im Set verschenken möchte, kann ihn zum Beispiel mit einem Whisky-Lexikon oder einem Buch über Whiskysorten kombinieren.

Als Zubehör für den stilvollen Whisky-Genuss eignen sich spezielle Whisky-Gläser. Das können die klassischen robusten Tumbler sein oder auch besonders geformte Nosing-Gläser, in denen sich das Aroma besonders gut entfalten kann.

Vielleicht macht das Whisky-Geschenk Lust auf weitere Geschmackserlebnisse. Dann ist ein Gutschein für ein Whisky-Tasting vielleicht die ideale Ergänzung zu dem edlen Tropfen oder die Einladung zu einem besonderen Abendessen mit abschließendem Edel-Whisky.

Und wenn es ein größeres Geschenk werden soll, freut sich ein Whisky-Liebhaber bestimmt auch über eine Reise nach Schottland mit dem Besuch einiger namhafter Destillerien in malerischer Landschaft oder einer Tour auf dem Whisky Trail von Speyside.

Guter Whisky – ein exklusives Geschenk für anspruchsvolle Genießer

Guter Whisky zum Verschenken kann dem Beschenkten viel Freude machen. Vielleicht gibt er den Anstoß, die edlen Tropfen nicht nur zu genießen, sondern das Whisky Investment auch als Kapitalanlage zu nutzen. Manch einer wird vielleicht durch die Beschäftigung mit dem Destillat ein neues Hobby entwickeln.

Und wer trotz allem von der Anlagestrategie nicht überzeugt oder zu neugierig auf den Geschmack ist, der kann immer noch den geschenkten Whisky an einem langen Winterabend selbst genießen – „slàinte mhath“, „auf gute Gesundheit“.

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